Ein weiter Weg
Bonjour!
Nun stecke ich also mit vielen neuen Erfahrungen in Frankreich und hab mich entschlossen für 3 Monate in einer Arche (wiedermal) mitzuwirken!
Das Reisen machte mich nicht immer sehr glücklich und war sehr anstrengend, weshalb ich mich entschloss eine Gemeinschaft aufzusuchen und etwas von der französischen Kultur mitzubekommen. Nun versuche ich mich hier in der Arche einzuleben. Die Sprache birgt noch so einige schwierigkeiten, aber ich komme langsam dahinter! Trotzdem unterscheidet sich diese Arche schon sehr stark von der in Indien. Es gibt weniger Arbeit und natürlich andere Gewohnheiten.
Die Reise zur Arche war sehr interessant. Sie führte über Besancon nach Taizé, wo ich beinahe 2 Wochen verbrachte und viele Leute kennen lernte. Das Trempen war nicht immer einfach, aber auf dem Land wurde ich sogar oft ohne feste Absicht von Leuten mitgenommen. In Taizé entschied ich, dass ich durch das Reisen nicht wirklich weiterkomme - die meiste Zeit ist sehr einsam. Und aufeinmal kam eine Nachricht über die Schwestern von Taizé, dass eine Arche in der Nähe von Paris Assistenten braucht. So beschloss Carson (ein Schotte), Marie und Ich uns zu melden und wurden auch angenommen.
Es wurde dann Zeit, dass ich Taizé wieder verlasse und nahm dies als Anlass mal auf die Gutherzigkeit der Franzosen zu hoffen. So zog ich einfach zu Fuß weiter und klopfte mal an eine Türe abends in einem kleinen Dorf. Wer fragt, dem wird Antwort gegeben! Ich wurde von einer Familie herzlich empfangen und bekam ein Zimmer, wo ich schließlich für zwei Tage blieb und mir viel geholfen wurde. Weihnachten verbrachte ich im Kloster der Camelite Schwestern. Danach war ich auf einer Farm für 3 Tage und lernte Alfons kennen.
Schließlich kam der Tag, wo ich nochmals die Gutherzigkeit der Franzosen auf die Probe stellen konnte. Wieder klopfte ich an Haustüren, als es Abend wurde. Diesesmal war es aber nicht so einfach. Ich klopfte an 6 Häuser und wurde jedesmal weitergeschickt. Ich hatte schon aufgegeben noch jemanden zu finden und suchte schon nach Möglichkeiten draußen zu schlafen, als mir auf einmal ein alter Franzose in der Dunkelheit entgegen kam und interessiert mit mir redete (sogar auf englisch). Schließlich sagte er nur einen Satz und lud mich zu ihm ein: c'est uncroyable!!! Und das war es. Mit ihm verbrachte ich 2 super Tage, bevor ich weiter Richtung Paris aufbrach.
In Paris verbrachte ich ein paar Tage in einem Hostel und anschließend ging ich am 5. Januar zur Arche.
Zwischen diesen ganzen Ereignissen verstecken sich noch unzählige Geschichten und Erlebnisse, die ich leider nicht alle ausführen kann. Naja, dies war die Grobfassung.
Persönlich war es wichtig die Erfahrung zu machen nicht zu wissen, wo man Schlafen und Essen wird. Es machte den Tag interessant, aber auch anstrengend. Zudem kam ich zurück zu den grundlegenden Bedürfnissen. Alles war erst mal unwichtig bevor ich zwei Fragen geklärt hatte: Schlafen? Essen?
Zudem bekam ich nochmal unendliche Gedanken zu unserer Gesellschaft, zu den Leuten und zum menschlichen Verhalten.
Ich weiß noch, wie intensiv ich das Lamaharaja spürte, als mir Gerard (der alte Franzose) abends nachdem ich alle Hoffnung aufgeben hatte ein Zimmer gab. Es motiviert mich dasselbe für andere Menschen zu tun.
Groses Bises de France
Nun stecke ich also mit vielen neuen Erfahrungen in Frankreich und hab mich entschlossen für 3 Monate in einer Arche (wiedermal) mitzuwirken!
Das Reisen machte mich nicht immer sehr glücklich und war sehr anstrengend, weshalb ich mich entschloss eine Gemeinschaft aufzusuchen und etwas von der französischen Kultur mitzubekommen. Nun versuche ich mich hier in der Arche einzuleben. Die Sprache birgt noch so einige schwierigkeiten, aber ich komme langsam dahinter! Trotzdem unterscheidet sich diese Arche schon sehr stark von der in Indien. Es gibt weniger Arbeit und natürlich andere Gewohnheiten.
Die Reise zur Arche war sehr interessant. Sie führte über Besancon nach Taizé, wo ich beinahe 2 Wochen verbrachte und viele Leute kennen lernte. Das Trempen war nicht immer einfach, aber auf dem Land wurde ich sogar oft ohne feste Absicht von Leuten mitgenommen. In Taizé entschied ich, dass ich durch das Reisen nicht wirklich weiterkomme - die meiste Zeit ist sehr einsam. Und aufeinmal kam eine Nachricht über die Schwestern von Taizé, dass eine Arche in der Nähe von Paris Assistenten braucht. So beschloss Carson (ein Schotte), Marie und Ich uns zu melden und wurden auch angenommen.
Es wurde dann Zeit, dass ich Taizé wieder verlasse und nahm dies als Anlass mal auf die Gutherzigkeit der Franzosen zu hoffen. So zog ich einfach zu Fuß weiter und klopfte mal an eine Türe abends in einem kleinen Dorf. Wer fragt, dem wird Antwort gegeben! Ich wurde von einer Familie herzlich empfangen und bekam ein Zimmer, wo ich schließlich für zwei Tage blieb und mir viel geholfen wurde. Weihnachten verbrachte ich im Kloster der Camelite Schwestern. Danach war ich auf einer Farm für 3 Tage und lernte Alfons kennen.
Schließlich kam der Tag, wo ich nochmals die Gutherzigkeit der Franzosen auf die Probe stellen konnte. Wieder klopfte ich an Haustüren, als es Abend wurde. Diesesmal war es aber nicht so einfach. Ich klopfte an 6 Häuser und wurde jedesmal weitergeschickt. Ich hatte schon aufgegeben noch jemanden zu finden und suchte schon nach Möglichkeiten draußen zu schlafen, als mir auf einmal ein alter Franzose in der Dunkelheit entgegen kam und interessiert mit mir redete (sogar auf englisch). Schließlich sagte er nur einen Satz und lud mich zu ihm ein: c'est uncroyable!!! Und das war es. Mit ihm verbrachte ich 2 super Tage, bevor ich weiter Richtung Paris aufbrach.
In Paris verbrachte ich ein paar Tage in einem Hostel und anschließend ging ich am 5. Januar zur Arche.
Zwischen diesen ganzen Ereignissen verstecken sich noch unzählige Geschichten und Erlebnisse, die ich leider nicht alle ausführen kann. Naja, dies war die Grobfassung.
Persönlich war es wichtig die Erfahrung zu machen nicht zu wissen, wo man Schlafen und Essen wird. Es machte den Tag interessant, aber auch anstrengend. Zudem kam ich zurück zu den grundlegenden Bedürfnissen. Alles war erst mal unwichtig bevor ich zwei Fragen geklärt hatte: Schlafen? Essen?
Zudem bekam ich nochmal unendliche Gedanken zu unserer Gesellschaft, zu den Leuten und zum menschlichen Verhalten.
Ich weiß noch, wie intensiv ich das Lamaharaja spürte, als mir Gerard (der alte Franzose) abends nachdem ich alle Hoffnung aufgeben hatte ein Zimmer gab. Es motiviert mich dasselbe für andere Menschen zu tun.
Groses Bises de France
| erster imrpovisierter Schlafplatz |
| In Besancon unterwegs über couchsurfing |
| weg nach Taizé |
| unglaubliche Begegnungen in Taizé |
| meine erste spontane Gastfamilie in der Bourgogne |
| Arbeit auf einem Demeterhof nahe Cluny |
| Gérard's Haus |
| Erkundung von Paris - ils sont fous, ces francais |
| Regenbogen über Paris |
| Die Gründungsstette der Arche |
| Der Gründer der Arche und mein schottischer Freund von Taizé, der nun mit mir arbeitet. |
1 Kommentare:
Hi Anderer! Schön von dir zu lesen, hatte immer wieder an Dich gedacht - Wie es wohl dem Anderen geht.
Wow, da hast Du einiges an neuen Erfahrungen sammeln dürfen. Respekt für deinen Mut und dein Vertrauen ins Lamaharaja. Was ich interessant finde, dass Du wieder in einer Arche gelandet bist.
Das zeigt aber das Du recht offen bist und Du viele Türchen dadurch öffnest.
Weiter So! Und danke für die Nachricht!
Dr Spenz
Kommentar veröffentlichen